Jan
15
2010
»Als Gott das grossartige Werk plante, Sünder zu erretten, stellte er zwei Geschenke zur Verfügung. Er gab seinen Sohn und er gab seinen Geist. Genau genommen hatte jede Person der Dreieinigkeit teil an dem grossartigen Werk, Sünder zu erretten. Die Liebe, Gnade und Weisheit des Vaters schmiedete diesen Plan. Die Liebe, Gnade und Demut des Sohnes bezahlte für ihn. Und die Liebe, Gnade und Kraft des Heiligen Geistes ermöglichte es, dass Sünder ihm glauben und ihn annehmen.
Die erste grossartige Wahrheit in diesem Heilswerk besteht darin, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, um unsere Beschaffenheit anzunehmen und darin für uns zu leiden. Die zweite grossartige Wahrheit besteht darin, dass Gott seinen Geist gab, um Sünder zum Glauben an Christus zu bringen und dadurch gerettet zu werden.«
- John Owen, The Holy Spirit, Hrsg.: RJK Law (Edinburgh: Banner of Truth, 1998), S. 1
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Jan
14
2010
»Christliche Demut bedeutet nicht, weniger von sich zu denken; sondern weniger an sich zu denken, (wie es C.S. Lewis so eindrücklich gesagt hat). Sie bedeutet, dass ich nicht ständig über mich selbst nachdenke und daran, was ich tue und wie andere mit mir umgehen. Sie ist eine gesegnete Selbstvergessenheit.«
- Tim Keller, Christianity Today
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Jan
13
2010
«Wir können dauerhaft nur da verändert werden, wo wir das Evangelium immer tiefer in unser Verständnis und in unsere Herzen hineinnehmen. Das Evangelium muss sozusagen unsere tägliche Nahrung sein, das wir verdauen und das ein Teil von uns wird. Auf diese Weise wachsen wir.»
- Tim Keller, The Prodigal God (New York, NY: Dutton, 2008), S.115
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Jan
12
2010
«Das Evangelium ist daher nicht nur das ABC des christlichen Lebens, sondern das A bis Z des christlichen Lebens.
Unsere Probleme entstehen zum großen Teil deshalb, weil wir nicht ständig zum Evangelium zurückkehren, um es in unseren Alltag einzubeziehen und es auszuleben.
Darum hat Martin Luther geschrieben: Die Wahrheit des Evangeliums ist der grundlegende Artikel aller christlichen Lehre. [...] Vor allem ist es nötig, dass wir diesen Artikel gut kennen, anderen lehren und ihn ständig in ihre Köpfe einhämmern.»
- Tim Keller, The Prodigal God (New York, NY: Dutton, 2008), S. 119
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Jan
11
2010
»Das Evangelium ist uns nützlich, indem es uns von Täuschungen befreit, denen wir in uns Raum geben und die uns toll erscheinen, jedoch nichts als eingebildet sind. Wir meinen nämlich, wir seien von Natur aus gut und könnten Gott durch eigene Anstrengungen gefallen.
Wenn ich vergesse, dass der einzige Weg, wie Gott mich in seiner Familie ertragen kann, die Hinrichtung Seines Sohnes ist, den Er liebt, dass ich ohne das vollkommene Verdienst eines anderen nicht vor Ihm als heiligen und gerechten Richter bestehen könnte, dass ich – auf mich allein gestellt – nicht den Wunsch oder die Kraft in mir habe, Gott zu gefallen, wenn ich all das vergesse, dann bin ich versucht zu glauben, dass ich eigentlich richtig gut bin.«
- Elyse Fitzpatrick, Because He Loves Me, Crossway 2008, S. 122
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Jan
10
2010
»Fortschreitende Heiligung, dieser langsame Prozess, in dem wir Christus ähnlicher gemacht werden, bedeutet, einfach ausgedrückt: Wir wachsen darin, das in der Praxis zu sein (unsere Heiligung), was wir in Christus bereits geworden sind (unsere Rechtfertigung).«
- Elyse Fitzpatrick, Because He Loves Me, Crossway 2008, S.118
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Jan
9
2010
»Allein durch das Anschauen der Herrlichkeit Christi im Glauben werden wir in dieser Welt geistlich auferbaut und zubereitet, werden Leben und Kraft unseres Glaubens ständig zunehmen. Der so wachsende Glaube lässt wiederum unsere Liebe zu Christus wachsen.
Wenn wir also nach einem starken Glauben und einer tätigen Liebe trachten, die uns Ruhe, Frieden und Befriedigung geben, dann werden wir sie durch eifriges Betrachten der Herrlichkeit Christi im Glauben finden.
Dies soll mein Streben im Leben und im Sterben sein: Alle meine Gedanken und Wünsche will ich auf Christi Herrlichkeit richten, und je mehr ich von ihr sehe, umso mehr werden die gemalten Bilder dieser Welt vor meinen Augen verblassen, ja, ich werde dieser Welt mehr und mehr gekreuzigt sein. Sie aber wird mir tot und absoßend erscheinen; mir wird es unmöglich sein, mich je wieder an ihr zu freuen.«
- John Owen, Die Herrlichkeit Christi, 3L Verlag 2001, S. 17
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Jan
8
2010
»Wenn ich aus meiner Erfahrung sprechen darf: Ich finde, dass es bei weitem der schwierigste Teil meiner Berufung ist, mein Auge schlicht und einfach auf Christus als meinen Frieden und mein Leben zu behalten.«
- John Newton, Works, vol. VI (Banner of Truth Nachdruck), S. 45
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Jan
7
2010
»Die grosse Schwäche moralistischer Vorbildpredigten ist ihre Tendenz, alttestamentliche Vorbilder nur deshalb anzuführen, um ethische Verpflichtungen auf die Hörer zu legen, ohne zu zeigen, wie Christus Bündnistreue bewies, wo die negativen Vorbilder versagten, und wie Christi vollkommene Gerechtigkeit sogar noch den besten Gehorsam derer übertrifft, die das Alte Testament als positive Vorbilder anführt.«
- Dennis E. Johnson, Him We Proclaim, P&R Publishing Company 2007, S.234
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Jan
6
2010
»Jesu Lehre zog immer wieder nichtreligiöse Menschen an, während sie die religiösen Menschen zu seiner Zeit, die der Bibel glaubten, vor den Kopf stieß. Heute jedoch haben unsere Kirchen und Gemeinden zu großen Teilen nicht mehr diesen Effekt.
Die Sorte von Außenseitern, die Jesus anzog, werden von heutigen Kirchen und Gemeinden nicht angezogen, nicht einmal von den ausgefallensten. Wir tendieren dazu, konservative, zugeknöpfte und moralistische Leute anzuziehen. Unzüchtige, emanzipierte oder zerbrochene und randständige Menschen meiden die Kirche.
Das kann nur eins bedeuten: Wenn die Predigten unserer Pastoren und die Praxis unserer Pfarrer nicht denselben Effekt auf Leute haben, den Jesus hatte, dann verkündigen wir nicht dieselbe Botschaft wie Jesus.«
- Tim Keller, The Prodigal God, S. 15-16
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