Jan 2 2010

Der Glaube fliesst aus den Wunden Christi

MartinLuther.jpgSiehe, so musst du Christi Bild in dich prägen
und sehen, wie in ihm Gott seine Barmherzigkeit
dir vorhält und anbietet, ohne dass irgend welche
Verdienste deinerseits vorausgegangen wären;
und aus diesem Bild seiner Gnade musst du den Glauben
und die Zuversicht schöpfen, dass alle deine Sünden
vergeben sind.

Darum fängt der Glaube nicht an den Werken an;
sie erzeugen ihn auch nicht;
sondern er muss aus dem Blut, den Wunden
und dem Sterben Christi quellen und fließen.

- Martin Luther, Sermon von den guten Werken, Hänssler-Verlag 1996, S.131


Jan 1 2010

Ich könnte Gott nicht vertrauen

MartinLuther.jpgDenn ich könnte Gott nicht vertrauen,
wenn ich nicht dächte, er wolle mir
günstig und freundlich gesinnt sein;
dadurch werde ich meinerseits ihm
freundlich gesinnt und dazu bewogen,
ihm herzlich zu vertrauen und
alles Gute von ihm zu erwarten.

- Martin Luther, Sermon von den guten Werken, Hänssler-Verlag 1996, S.121


Dez 20 2009

Tröstliche Worte

ThomasOden.jpg«Luther lehrte, dass jedes Mal, wenn einer darauf besteht, dass ich ein Sünder bin, er mich genauso oft an die Wohltaten Christi, meines Erlösers, denken lässt, auf dessen Schultern – und nicht auf meinen – alle meine Sünden liegen.

Wenn man mich also einen Sünder nennt, jagt mir das keine Angst ein, sondern tröstet mich unermesslich.»

- Thomas Oden, The Justification Reader (Grand Rapids: Eeerdmans, 2002), S. 5