Die zwei Geschenke zu unserer Errettung
»Als Gott das grossartige Werk plante, Sünder zu erretten, stellte er zwei Geschenke zur Verfügung. Er gab seinen Sohn und er gab seinen Geist. Genau genommen hatte jede Person der Dreieinigkeit teil an dem grossartigen Werk, Sünder zu erretten. Die Liebe, Gnade und Weisheit des Vaters schmiedete diesen Plan. Die Liebe, Gnade und Demut des Sohnes bezahlte für ihn. Und die Liebe, Gnade und Kraft des Heiligen Geistes ermöglichte es, dass Sünder ihm glauben und ihn annehmen.
Die erste grossartige Wahrheit in diesem Heilswerk besteht darin, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, um unsere Beschaffenheit anzunehmen und darin für uns zu leiden. Die zweite grossartige Wahrheit besteht darin, dass Gott seinen Geist gab, um Sünder zum Glauben an Christus zu bringen und dadurch gerettet zu werden.«
- John Owen, The Holy Spirit, Hrsg.: RJK Law (Edinburgh: Banner of Truth, 1998), S. 1
Christliche Demut
»Christliche Demut bedeutet nicht, weniger von sich zu denken; sondern weniger an sich zu denken, (wie es C.S. Lewis so eindrücklich gesagt hat). Sie bedeutet, dass ich nicht ständig über mich selbst nachdenke und daran, was ich tue und wie andere mit mir umgehen. Sie ist eine gesegnete Selbstvergessenheit.«
- Tim Keller, Christianity Today
Dauerhafte Veränderung
«Wir können dauerhaft nur da verändert werden, wo wir das Evangelium immer tiefer in unser Verständnis und in unsere Herzen hineinnehmen. Das Evangelium muss sozusagen unsere tägliche Nahrung sein, das wir verdauen und das ein Teil von uns wird. Auf diese Weise wachsen wir.»
- Tim Keller, The Prodigal God (New York, NY: Dutton, 2008), S.115
Das Evangelium einhämmern
«Das Evangelium ist daher nicht nur das ABC des christlichen Lebens, sondern das A bis Z des christlichen Lebens.
Unsere Probleme entstehen zum großen Teil deshalb, weil wir nicht ständig zum Evangelium zurückkehren, um es in unseren Alltag einzubeziehen und es auszuleben.
Darum hat Martin Luther geschrieben: Die Wahrheit des Evangeliums ist der grundlegende Artikel aller christlichen Lehre. [...] Vor allem ist es nötig, dass wir diesen Artikel gut kennen, anderen lehren und ihn ständig in ihre Köpfe einhämmern.»
- Tim Keller, The Prodigal God (New York, NY: Dutton, 2008), S. 119
Das Evangelium ist uns nützlich
»Das Evangelium ist uns nützlich, indem es uns von Täuschungen befreit, denen wir in uns Raum geben und die uns toll erscheinen, jedoch nichts als eingebildet sind. Wir meinen nämlich, wir seien von Natur aus gut und könnten Gott durch eigene Anstrengungen gefallen.
Wenn ich vergesse, dass der einzige Weg, wie Gott mich in seiner Familie ertragen kann, die Hinrichtung Seines Sohnes ist, den Er liebt, dass ich ohne das vollkommene Verdienst eines anderen nicht vor Ihm als heiligen und gerechten Richter bestehen könnte, dass ich – auf mich allein gestellt – nicht den Wunsch oder die Kraft in mir habe, Gott zu gefallen, wenn ich all das vergesse, dann bin ich versucht zu glauben, dass ich eigentlich richtig gut bin.«
- Elyse Fitzpatrick, Because He Loves Me, Crossway 2008, S. 122